Frankreich

 

Italien

 

Luxemburg

 

Österreich

 

Schweiz

 

Siebenbürgen

 

Frankreich

Nr. 174

May, Degenhard: Flacon, Carafon, Bouteille. Zur Geschichte der Weinflasche in Frankreich. 2012. 84 Seiten mit Abb.

€ 10,00

Nr. 192

Seeliger, Hans Reinhard: Châteauneuf-du-Pape und die Entwicklung des modernen französischen Weinrechts. 2017. 44 Seiten.

€ 5,50

Nr. 199

Busse, Christian: Weinbau und Weinrecht im Reichsland Elsass-Lothringen. 2020. 120 Seiten.

€ 9,00

Italien

Nr. 93

Ansprachen und Vorträge anläßlich der Gebietsveranstaltung Südtirol am 17. und 18. Juni 1988 in Bozen und San Michele al Adige. 1989. 55 Seiten.

€ 3,50

Nr. 187

Hungerbühler, Plazidus; Maran, Ivo; Morandell, Stefan: Der Weinbau im Etschlande von Augustin Nagele, Propst zu Gries (1753–1815). 2015. 187 Seiten.

€ 10,00

Nr. 188

Maran, Ivo; Morandell, Stefan: Vernatscher, Traminer, Kalterersee Wein. Neues aus Südtirols Weingeschichte. 2015. 83 Seiten.

€ 7,00

Nr. 194

Scartezzini, Helmuth; Zwerger, Roland; Lageder, Alois; Dipoli, Peter: Südtiroler Weinbaugeschichte. Vorträge anlässlich der Jahrestagung 2018 in Südtirol. 2018. 72 Seiten.

€ 7,50

Luxemburg

Nr. 41

Gerges, Martin: Aus der Geschichte des Luxemburger Weinbaus. 1977. 23 Seiten.

€ 2,50

Österreich

Nr. 27

• Franz, Herbert: Zur Kulturgeschichte des Weinbaus in der Wachau. Vortrag auf der Veranstaltung der Gesellschaft für Geschichte des Weines am 11. September 1971 in Krems. 1972. S. 1-14 mit Abb.
• Moser, Lenz: Das Lenz-Moser-Erziehungssystem der Reben und wie es dazu kam. 1972. S. 15-24 mit Abb.

€ 2,50

Schweiz

Nr. 34

Bächtold, Kurt: Aus der Geschichte des Weinbaus in der Ostschweiz. 1974. 17 Seiten.

€ 2,50

Nr. 36

Karlen, Léo: Der Wein im Wallis. 1974. 16 Seiten.

€ 2,50

Siebenbürgen

Nr. 108

Acker, Hans: Weinland Siebenbürgen. Achthundert Jahre Weinbau im Karpatenbogen. 1993. 132 Seiten.

€ 17,00


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China

Nr. 200

Kupfer, Peter: Ursprünge, Überlieferungen und Entwick­lungen der Weinkultur und des Weinbaus in China – Eine Entde­ckungsreise durch neun Jahrtausende. 2020. 299 Seiten.

€ 19,50

 

Israel

Nr. 43

Goor, Asaph: Geschichte des Weines im Heiligen Land. 1977. 22 Seiten.

€ 2,50


Südafrika

Nr. 129

Ambrosi, Hans;Grünewald, Hildemarie; Graf von Dürckheim, Max: Deutsche im Kapweinbau 1652-1999. 1999. 93 Seiten.

€ 9,00

Jancis Robinson, Julia Harding, José Vouillamoz:
Wine Grapes. A complete guide to 1,368 vine varieties, including their origins and flavours.
[Keltertrauben. Ein umfassender Führer zu 1.368 Rebsorten inkl. ihrer Herkünfte und Aromen.]

Wine Grapes. A complete guide to 1,368 vine varieties, including their origins and flavours

London: Allen Lane (Penguin Books) 2012.
ISBN 978-184614-446-2; GBP 120,-
New York: ECCO (HarperCollins Publishers) 2012.
ISBN 978-0-06-220636-7; USD 175,-
1.242 Seiten, Hardcover mit Leineneinband im Schuber; mit 80 farbigen Abb.

Jancis Robinson MW ist fraglos die größte Expertin im Bereich Reben-Trauben-Weine. In diesem Metier hat sie bereits mehrere Bücher verfasst, die auch auf Deutsch erschienen sind. Nach einem kleinen Taschenbuch, das nur auf Englisch herauskam, wurden ihre weiteren Werke im Oxford Wine Lexikon publiziert, wo sie auch die Idee bekam, ein großes umfassendes Werk zu verfassen.

Mit Hilfe von Julia Harding MW (ebenfalls Master of Wine) und dem Schweizer Önologen und Wissenschaftler José Vouillamoz saß sie zwei Jahre am Schreibtisch und schuf ein in der Tat umfassendes Buch zum Thema Reben, Trauben und Wein. Die drei stellen 1.368 Rebsorten auf 1.242 Seiten vor, dazu kommen noch 80 Rebsortenportraits von Viala-Vermorel, die von den Malern Jules Troncy und Alexis Kreyder stammen und auch in dem dreibändigen italienischen Werk enthalten sind.
Das Buch hat ein klassisches Layout und enthält neben den Portraits auch ein Register mit Synonymen sowie Rebsortenfamilien, wie es z. B. zum Chardonnay kam usw.
Jede Sorte wird mit einem kurzen Satz charakterisiert und dann in verschiedenen Kapiteln vorgestellt, wobei sich die Autoren erlauben, ihre Meinung zu sagen und wo es Zweifel über bestimmte Aussagen gibt, diese zu zitieren.
Es ist eine erstaunliche Ansammlung an Rebsorten geworden und auch neuere Spezies werden genannt mit dem entsprechenden Hinweis, was ihre Qualität angeht. Und wo sie selten sind, steht auch mal dabei, bei welchem Winzer es noch Weine gibt, Beispiel Tauberschwarz.

Das Buch ist anders als die drei schon zitierten italienischen Bände, die insgesamt über 550 Bildtafeln enthalten. Das englische Buch ist auch entschieden preiswerter, was nicht gegen das italienische Werk sprechen soll, das mehr den Aspekt Ampelographie behandelt.

Das rein englischsprachige Werk, eine deutsche Übersetzung ist nicht in Aussicht, enthält aber ein großes Kapitel der Bücher zum Thema aufgeführt. Gleichzeitig kam in den USA eine im Titelbild leicht andere Version heraus, die sich im Text aber nicht unterscheidet.

Das Werk ist ein Meilenstein und Meisterwerk. Es hat das Zeug zu einem Klassiker in der neueren Weinliteratur. Diesem englischen Werk wäre es zu gönnen, würde sich ein hiesiger Verlag finden. Man kann alle anderen Bücher zu diesem Thema von ihr wegwerfen, meint die Autorin im Vorwort mit ­britischem Understatement!

Wer sich einen Eindruck von dem Werk vorab verschaffen will, kann dies unter www.winegrapes.org tun.

Verfasser: Harry George
Aus: Mitteilung der GGW 1/2013

Vergari, Daniele; Scalacci, Roberto (Hrsg.):
Piero Antonio Micheli – Istoria delle Viti, che si coltivano nella Toscana.
[Piero Antonio Micheli – Geschichte der Reben, die man in der Toskana anbaut.]

Florenz, Italien: Associazione Giovan Battista Landeschi, Consorzio del Vino Chianti 2008.
288 Seiten, ca. 80 Abbildungen, Text in italienischer Sprache, ohne ISBN.
Nicht im Buchhandel erhältlich, aber zu beziehen über E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Auch in unserer Bibliothek der GGW vorhanden.

Anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Konsortiums Vino Chianti haben die beiden Herausgeber die von Piero Antonio Micheli (1679-1737) im 18. Jahrhundert verfassten Manuskripte über die „Geschichte der Reben, die man in der Toskana anbaut“ transkribiert und herausgegeben. Micheli war zu seiner Zeit ein großer Naturwissenschaftler, dessen Interessen von der Botanik über die Mineralogie zur Geologie bis hin zur Paläontologie reichten.

In seiner Geschichte der Toskanischen Reben beschreibt er etwa 200 Sorten – zum Teil mit farbigen Zeichungen von Bartolomeo Bimbi. Er erklärt die Art ihres Anbaus in Verbindung mit den notwendigen Standortvoraussetzungen; in heutiger Terminologie würde man Terroir sagen. Ergänzt werden seine Ausführungen durch Hinweise zur Weinbereitung und Konservierung des Weines, „wie über lange Zeit Weine zu konservieren sind und über die Art und Weise, Weine zu machen und ihnen lange Haltbarkeit zu verleihen.“

Der Herausgabe dieses Werkes kommt nicht nur ein kultureller und wissenschaftlicher Wert bei, sie erlaubt auch eine Reflexion über die Geschichte und den Ursprung der Rebsorten bis ins 6. Jahrhundert. Ausführliche Anmerkungen, ein Anhang einiger von Micheli benutzten Quellen sowie ein Glossar Lateinisch-Italienisch bereichern dieses Werk.

Verfasser: W. Kettel und Gerhard Stumm
Aus: Mitteilung 3/2012

Die Gründer*innen unserer Gesellschaft haben 1959 in der Satzung das Ziel festgelegt, „Freunde des Weins und Kenner der kulturwissenschaftlichen Zusammenhänge zu vereinen“. Wir organisieren eine Kommunikationsplattform für professionelle Weinhistoriker, Weingeschäftsleute und Weinfreunde, die sich für Weinkultur und -historie interessieren. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt auf der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Kultur und der Geschichte des Weines. Die Ergebnisse werden in einer eigenen Schriftenreihe veröffentlicht, die unsere Mitglieder kostenlos erhalten. Alle Weinliebhaber*innen, die ihr Wissen um den Wein und dessen Kultur und Geschichte vertiefen möchten, können Mitglieder unseres Vereins werden.

 

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