Koch, Rudolf (1902-1988)

KOCH, Rudolf, Dipl.-Weinbauinspektor. * 11.9.1902 in Mainz-Gonsenheim, † 21.5.1988 in Bad Kreuznach. verh. 3.9.1935 mit Anna Napierala, 1 Tochter, 2 Söhne.

Nach Abitur in Mainz praktische Ausbildung auf Schloss Vollrads/Rheingau, Studium an der Versuchs- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim (1927−29), Dozent für Kellerwirtschaft am Institut für Weinbau in Geisenheim (1933−37), Referent für Kellerwirtschaft in der Hauptvereinigung der Deutschen Weinbauwirtschaft in Berlin (1937−45), unterbrochen durch Wehrdienst, Verwalter des Weingutes Reichsgraf von Plettenberg in Bad Kreuznach (1946−72). K. ist Mitbegründer und Vorsitzender des Bundes der Önologen in Geisenheim (1955−70). Er betrieb die Entwicklung in Geisenheim zur sechssemestrigen Ausbildung, die Einführung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" und die Aufnahme des Bundes der Ingenieure − später der Önologen − in den Zentralverband berufsständischer Ingenieure (ZBI). Die Geisenheimer Fachtagung für Weinbau und Kellerwirtschaft geht auf seine Initiative zurück. K. war Mitbegründer des Ausschusses für Technik im Deutschen Weinbauverband und Mitgestalter zahlreicher Weinbaukongresse. Er wirkte an den Weinprämierungen der Landwirtschaftskammer und der DLG mit. Als anerkannter Weinbausachverständiger wurde er in allen Weinbaugebieten Deutschlands in Anspruch genommen. Ehrungen: Müller-Thurgau-Preis der VEG (1976), Silberne Ehrennadel des ZBI, Silberne Kammerplakette der Landw. Kammer Rheinland-Nassau.

Literatur: Der Oenologe, 16. Jh. Juni 1988, in memoriam Rudolf Koch.

Autor: Hi.

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